Der Wahnsinn befällt die Welt

Ein immer weitreichenderes Phänomen der heutigen Zeit ist es, alles was jemand sagt – unabhängig seiner eigenen Position – gegen ihn zu wenden und ins Gegenteil zu verkehren, ohne dabei mit der betreffenden Person a) zu sprechen oder b) auch nur irgendwelche halbwegs tragbaren Argumente oder Beweise vorzulegen. So wurde kürzlich von Jutta Dittfurth in der 3Sat Sendung „Kulturzeit“ die aktuell seit gut 6 Wochen laufenden Montagsdemos in mehr als 20 deutschen Städten als Neu-Rechts, Rechts-Esoterisch oder Völkisch (was auch immer das heißen mag) betitelt und als im Kern-Antisemitisch dargestellt, da sie es wagen gegen de FED (Federal Reserve Bank) der USA zu protestieren und sich im Zuge dessen für den Frieden einsetzen. So werden auch normale Bürger als solche stigmatisiert.

Heutzutage spielt es keine Rolle mehr was man sagt. Widerspricht es der Meinung eines anderen wird daraus schnell ein Antisemit, Nazi oder sonstwas gemacht nur um den anderen zu diskreditieren, oder seine eigene Position zu stärken. Kürzlich hatte auch Holger Kreymeier von Fernsehkritik.tv durchaus auch gute Punkte in der Kritik an Ken Jebsen anegrbacht (einer der Redner auf den Montagsdemos), über die man nachdenken kann. Eine durchaus objektive Kritik wie ich finde, die aber auch wiederum nicht das gesamte Bild sieht und auch vorher mit Ken nicht gesprochen hat.

Nun ist es aber auch so, dass nicht nur von „der anderen“ Seite so reagiert wird, sondern auch von derer die verunglimpft wird. Der richtige Weg, wie ich ihn erachte, ist den offenen Dialog zu suchen und endlich klarzustellen was Sache ist. Man ist nicht automatisch Antisemit wenn man die FED oder gar die israelische Regierung kritisiert, die sich nachweislich nicht an über 65 UN-Resolutionen gehalten hat und die Palästinenser immer mehr unterdrückt.
Der Bürgerkrieg in der Ukraine hat faktisch bereits begonnen, die Zeichen stehen gut, dass Russland sich demnächst eimischen wird, was wiederum der Westen (also die USA) sicher nicht so hinnehmen würden. Da die EU und allen voran Deutschland Nutte der USA ist, werden sich einige Staaten vermutlich im Bündnisfall auf die Seite des Westens schlagen. Leider sehe ich da auch die BRD mit drinhängen, auch wenn ich hoffe das Merkel endlich mal ein Fünkchen Souveränität zeigt und sich gegen die USA stellt und Diplomatie walten lässt. Es spielt keine Rolle wer nun im Recht ist oder nicht, Krieg kennt keine Sieger. Es spielt keine Rolle wer Rechts, Links oder sonstwas ist. Frieden sollte das Ziel aller sein. Die Montagsdemos zeigen, dass immer mehr Menschen keinen Bock haben sich für etwas einspannen zu lassen und für den Frieden demonstrieren. Das dieser neuderings auch Rechts ist, ist interessant. Nie war die Kluft zwischen öffentlicher Meinung und der veröffentlichen Meinung so groß wie jetzt und das auch schon vor den Montagsdemos. Die Bürger spüren was hier im Gange ist.

Der Wahnsinn befällt die Welt. Ich sehe sich die Lage immer mehr zuspitzen, ohne dass sich die Parteien wirklich verstehen und einen Konsens bilden können. Es spielt wie gesagt keine Rolle wer im Rcht ist. Jeder hat seine Haltung die er aufgrund seines Wissens und seiner Erfahrung erhalten hat. Es fehlt der überparteiliche Dissenz, die Diskussion, damit ist vorallem die zwischen den Medien/Politik und den Montagsdemonstranten gemeint. Klar schießen die Medien fast alle unisono ins selbe Horn, dennoch ist gerade jetzt die Zeit dafür mit Dialogen, statt Populismus offen darüber zu diskutieren wie kürzlich Gabriele Korne-Schmalz in Zapp.

Ich persönlich hab keinen Bock auf eine der beiden Seiten zu stehen, selbst wenn ich klar mit der der Montagsdemos sympathisiere. Ich will meinen eigenen Weg gehen und mir selbst ein Bild von beiden Seiten machen. Alles in allem: Möge der Frieden mit euch sein!

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Über VagabundenReise

Manga und Anime Narr
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3 Antworten zu Der Wahnsinn befällt die Welt

  1. alphachamber schreibt:

    Dieses Interview zeigt offensichtlich, auf welch niedrigem Niveau sich die meisten „Kollegen“ von Frau Krone-Schmalz bewegen. Selbst unsere politische Führungsriege könnte dieser Dame kaum das Wasser nicht reichen.

    • VagabundenReise schreibt:

      Dem stimme ich dir zu, die Frage ist dann nur warum sich die Journalisten immer noch verbiegen lassen und sich nicht endlich mal zusammenschließen.

      • alphachamber schreibt:

        Hallo!
        Ich denke, dass Frau Krone-Schmalz den Journalismus verkörpert den ein Land braucht. Ich kenne keine andere Persönlichkeit von gleichem Kaliber, außer Scholl-Latour, mit der sich jemand wie sie zusammentun wollte. Die meisten sind korrupt, inkompetent oder beides – wie viel mehr ließe sich denn z.B. ein Lanz noch biegen? :-)
        Nette Grüße

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