Ein Votum und eine Hasstirade

Achja!

Wenn die Demokratie einmal funktioniert und das tun soll wofür sie in unserer heutigen Zeit erdacht wurde, wird von allen Seiten dagegen geschossen! Soviel zum Thema westliche „Demokratie“. Kaum gab es die ersten Meldungen über den Volksentscheid in der Schweiz schon wurde dagegen gewettert und scharf geschossen. Quasi im Minutentakt gibt es neue Meldungen und Berichte die sogut wie alle in die gleiche Kerbe schneiden. Die Propagandakiste wurde erneut weit geöffnet. Ein Thema das wieder stark in den Fordergrund geschoben und zu stark politisch instrumentalisiert wird, so wie in letzter Zeit so einiges. Sei es die Debatte um LSBTTIQ und was noch alles komisches dazugehört, neue Kriege mit und durch die BRD (oder wie Gauck so schön sagte: Es gibt ehrliche Pazifizisten und solche die sich nur davor drücken Verantwortung zu übernehmen. Sprich Krieg zu führen… Und das von einem angeblichen Christdemokraten), oder sei es Kritik über Putin und eine lächerliche Olympia Absage seitens unserer „Staatsoberhäupter“. Kritik über Putin ist sicherlich berechtigt, aber wer im Glashaus sitzt sollte bekanntlich NICHT mit Steinen werfen. Ich sage meinem Mitbewohner ja auch nicht, dass er die Küche bitte sauberhalten möge, wenn ich es selbst nicht tue… Was gibts eigentlich neues aus der Ukraine? Man hört gar nichts mehr… Steht Syrien noch? Was ist aus der angeblichen iranischen Atombombe geworden?

Zurück zum eigentlichen Thema. Unter anderem habe ich Schlagwörter wie „Abschottung“, „Rassismus“ und dergleichen gelesen, bzw. lesen müssen. GMX titelte zuweilen sogar mit: „Das Ende der Europa Idee?“, „Rechtsparteien auf den Vormarsch“, „Der Tag danach in der Schweiz“, oder auch den alten Kommunismus Slogan „Ein Gespänst geht um in Europa“ 2.0. Nur verkennt die Prager Zeitung, dass dieser Slogan damals von Marx und Engels selbst publiziert wurde und eher was positives zugunsten der Kommunisten ausdrückt… Entweder das, oder man hat die Prager falsch verstanden, was auch seinen humoristischen Unterton nicht wettmachen würde^^.
Wie sehr geschockt doch alle sind, dass die Bürger der Schweiz, die meines wissens nach die einzige Direkte Demokratie in der EU darstellt, sich gegen unkontrollierte Einwanderungen auflehnen. Ein Thema das bei uns viel gößere Wellen schlagen sollte, jedoch in die andere Richtung. Wie richtig von den Schweizern erkannt wurde, verhindet solch eine Regelung u.a. Lohndumping und bevorzugt die Einheimische Bevölkerung. Man muss nur mal über den Tellerrand – verzeihung den bereits aufgestellten Schutzwall – der EU hinausschauen und seinen Blick nach z.B. Kanda, Australien oder gar Neuseeland lenken. Dort gibt es auch strikte Regeln wer alles einwandern darf und wer nicht, was ich gut so finde. Klar gehören diese Länder nicht der EU an, aber ein vollwärtiges Mitglied ist die Schweiz sowieso nicht. Es verfügt lediglich über ein paar Verträge mit der EU und diese lassen sich ändern. Was aber den Herrschaften Angst macht ist, dass dieses System in Umlauf geht. Die Schweizer haben damit einen Präzedenzfall geschaffen, was Nachahmer finden sollte, hier aber durch möglichst deutliche und niederschmetternde negative Berichterstattung verhindert werden soll. Indem man die Schweizer Bürger ganz schnell als dämlich darstellt und sich über den Volksentscheid hinwegsetzt, zeigt man auch sofort was man von den Bürgern die für die Begrenzung gestimmt haben hält – gar nichts. Jeder der sich nicht an die EU Vorschriften bindet und jeder der auch nur einen leisen Mucks dagegen spricht ist zur medialen Ausschlachtung freigegeben. Umso deutlicher, je lauter die Presse wird. Würde der Gedanke erstmal bei uns Fuß fassen sich dagegen aufzulehnen und geltende Gesetze mal durchzusetzen (wofür ja auch die CSU neuerdings einsteht, wohl aber nur um der AfD bei den kommenden Europawahlen den Boden unter den Füßen wegzureißen), dann wäre der Teufel los! Aber soweit würde es wohl gar nicht kommen, denn letztlich hechelt das Deutsche Volk seiner Mutter eh nur hinterher. Es wäre nicht das Erste Mal, dass Umfragen sich nach kürzester Zeit ins Gegenteil verkehren und dann besser zur Meinung der politischen Klasse passen.
Es gibt auf GMX zu dem Thema der Schweizabstimmung eine Umfrage. Derzeit beführworten 57% der Deutschen das Votum (von 11.534 Stimmen), 27% gehen auf die Option: „Das Votum wird Fremdenfeindlichkeit in Europa weiter stärken“ und der Rest auf wirtschaftliche Belange. Es mag zwar nicht repräsentativ sein, aber es gibt eine gewisse Grundstimmung wider und die gärt mittlerweile. Aber nicht nur bei uns. Auch in den Niederlanden, und Großbritannien sowieso, murren immer mehr gegen Brüssels Dikatur. Wenn damit nicht mal langsam eine Wende heraufzieht, weiss ich auch nicht weiter. Ich hoffe sehr, dass diese verkrusteten Strukturen endlich mal aufbrechen, jedoch sehe ich die BRD damit eher als Schlusslicht was die „Werte & Ideale“ der EU bis zum Tode verteidigen wird. Ich sags nicht gerne, aber mit uns steht und fällt das Konstrukt. Einen schöneren Führerkult könnte man sich gar nicht vorstellen. Mit der BRD meine ich natürlich unsere Führungsriege.

So frage ich euch, was ist also so schlimm daran die Einwanderung von Ausländern zu reglementieren (nicht gänzlich zu stoppen und sich demzufolge auch nicht abzuschotten, wie so schön populistisch getitelt wird). Ist es wichtiger den Willen des Volkes durchzuführen und dabei vorallem auch zu bleiben, oder ist es wichtiger dem Zentralkommitee in Brüssel hörig zu sein? Meine Antwort darauf kennt ihr. Lasst uns diskutieren. Versteht diesen Beitrag aber auch wiederum nicht als Fremdenhass (eine weitere Keule die bei solchen Anlässen gerne herausgeholt wird…), nein, im Gegenteil. Nur finde ich sollte jedes Volk seine Identität bewahren können, was durch allzuviel Multikulti leider immer mehr verloren geht. Aber das scheint ja heute politisch korrekt zu sein und die Panikmache der Medien gibt mir in meiner Ansicht leider auch nachdrücklich recht.
Wenn ich später nach Norwegen auswandern sollte, dann werde ich mein Bestes tun mich dort so einzurichten dass ich mit den Menschen dort sehr gut zurechtkomme. Die Sprache lernen ich bereits seit 3 Semestern. Nicht assimilieren, aber integrieren.

Vagabund =)

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