Erfahrungsbericht: Tantramassage

So liebe Leser und Leserinnen. Heute war ein Tag auf den ich mich seit gut eineinhalb Wochen gefreut habe und ihm im Zuge dessen auch sehr aufgeregt entgegen ging. Bevor ich anfange will ich noch kurz meine Motivation erläutern warum ich gerade das an die Öffentlichkeit bringe, was ja eigentlich ein recht intimes Miteinander ist. Der Grund lässt sich auch schon daraus ableiten. Meiner Meinung nach wird mit dem Thema Sexualität und allem was dazugehört zu stiefmütterlich in der Öffentlichkeit umgegangen. Es ist ein alltägliches Thema, jeder kennt es und fast jeder macht es nur spricht kaum einer darüber, was an mangelndem Selbstvertrauen liegen kann, oder an der Ausrede, dass es doch zu intim sei. Schon jetzt sehe ich einige meiner Leser ungläubig mit der Stirn runzeln. Diejenigen sollten am besten aufhören zu lesen, ich gehe zwar hier nicht in die Details, aber wer solchen Sachen nicht offen gegenüber steht, gelangt am Ende nur zu weiteren vorbehalten. Zum anderen will ich eine Empfehlung aussprechen, sich mal mit derlei erotischen Massagen zu beschäftigen (gibts auch für Paare). Massagen wohl gemerkt, es handelt sich hier in keinem Fall um sexuellen Austausch. Zwar ist man komplett nackt (die Masseurin ebenso), aber zum Verkehr, weder Oral, Anal, noch Vaginal kommt es NICHT! Der Mann bleibt also komplett passiv und nimmt die ganze Zeit über nur an. Eines der großen Versprechen war eine Art „Ganzkörperorgasmus“, dazu mal ein Zitat von der Website des Studios:

Dies ist eine ganz klassische Tantra-Massage, bei der Sie zwar dem Höhepunkt nahe sind, aber diesen nicht im eigentlichen Sinne erleben. Hierbei kommt es zu einem inneren „Ganzkörperorgasmus“. Denn nach der „alten Tantra“ ist jeder Samenerguss auch ein Energieverlust, sowie der Saft der Yoni wiederrum zum Beispiel Energie verschafft. Durch bestimmte Atemtechniken sowie entsprechende Berührungen können Sie dieses erlernen. Auf Wunsch können Sie aber auch durch eine ausgiebige Lingammassage einen intensiven Höhepunkt erleben.

Dieses versprechen wurde auch mir gegenüber eingehalten, aber von vorne. Duschzeiten (vor und nach der Massage), werden übrigens nicht in die 1,5 Stunden Massagezeit eingerechnet. Im Gegenteil, beide Male wurde mir gesagt, ich könne mir ruhige Zeit nehmen. Nach der Dusche gings dann ganz unverkrampft und locker los. Eine schöne Atmosphäre in der man sich auch gleich heimisch fühlt und locker lassen kann. Begonnen hat es mit einer leichten Kopfmassage die teils etwas kitzlig war. Wie mit diesen Teil was man sich auf den Kopf drückt und diese vielen „ärmchen“ hat.

In der Ersten Hälfte wurde die Rückseite des Körpers massiert. Erst der linke Teil des Oberkörpers inklusive Arm und Hand (hat verdammt gut getan), dann das linke Bein mit Fuß und der linken Poseite. Analog dann für die rechte Seite. Genitalbereiche sind übrigens so lange mit einem Tuch abgedeckt wie man nicht ran muss. Anschließend drehte ich mich auf den Rücken um zuerst eine sehr schöne und wohltuende Gesichtsmassage zu erhalten. Die hat so manche verkalkte Gesichtsmusikeln geglättet und gelöst, wofür ich sehr dankbar bin. Bisweilen schaue ich recht ernst, was fast schon automatisch kommt.
Dann ging es über zum Hals und zu den Armen, der Brust und dem Bauch. Danach kamen die Beine ran, diesmal zuerst das Linke und anschließend das Rechte, bis es zum Ende hingehend, zur Lingam-Massage überging und der Phallus samt Hoden eingehend massiert wurden. Spätestens hier wird das versprechen von oben eingelöst. Ohne Energieverlust gab es immer wieder diese elektrisierenden Ganzkörperschübe, was ich so vorher noch nie erlebt hatte. Somit kann ich auch bestätigen dass dieser Teil der Massage um längen besser ist als Sex. Ich würde mir so einen weiblichen Orgasmus vorstellen, ohne diesen natürlich zu kennen; aber dieser soll ja generell viel intensiver und langanhaltender sein. Gekrönt wurde es zwischendurch noch von einer kurzen beidseitigen Body-to-Body Einlage, was streng genommen gar nicht zur Tantra gehört, sondern eher als Bonus, oder aber auch Werbung gesehen werden kann. Das war ein weiterer „Höhepunkt“ der Massage. Den Herzschlag und den Atem des Gegenüber direkt an seinem Körper zu spüren und seinen Atem mit dem ihrigen zu synchronisieren, war ein bis dato einmaliges Erlebnis und hocherotisch. Auch gab es ein paar kleine Atemmassagen, heißt, es wurde sacht und sanft einfach auf die Haut „gepustet“ ohne dass es aber gewzungen war. Dazu sollte ich noch erwähnen, dass ich die ganze Zeit über die Augen geschlossen hatte, einfach nur um den Moment nicht zu verderben und weil ich „anstarren“ als eher unhöflich empfinde. Zudem fühlt man so intensiver, da man nur die Berührungen hat und nicht sieht was gerade gemacht wird. Insgesamt bin ich vollends zufrieden und muss sagen, dass es das Geld Wert war. Vielleicht konnte ich den einen oder anderen eine kleine Impression davon geben. Ich lege es jedem wärmstens ans Herz, vielleicht auch erstmal mit einer anderen Massage, seine Erfahrungen zu machen.

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2 Antworten zu Erfahrungsbericht: Tantramassage

  1. tantramassage Fan schreibt:

    Hallo! Vielen Dank für diesen Artikel über Ihre Tantramassage Erfahrung. Es hat mir sehr weitergeholfen um mir ein Bild zu machen wie die Massage abläuft. Lg

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