Kurze Zwischenmeldung und ein paar Aussichten

In den letzten Wochen, war ich eher etwas Motivationslos, weshalb hier im Blog auch Flaute war. Generell hatte ich keine Lust irgendwas für die Uni zu machen, oder sonst irgendwie groß rumzuhängen.

Ich habe mir ein paar Gedanken gemacht für die Zeit nach dem Studium, da gerade die Planung für diese Überbrückungszeit für mich Monatelang eine Zerreissprobe wurde. Ich überlegte hin und her wie es am sinnvollsten ist vorzugehen, da ich ja durchaus in Norwegen später arbeiten und leben will. Dazu wollte ich ja bereits im September dieses Jahres eine Fahrt in den Hohen Norden unternehmen um Informationen einzuholen, die Leute und Kultur kennenzulernen, sowie meine Sprachkenntnisse zu erproben und vertiefen. Da dies aufgrund mangelnder Zeit und Geld flach fiel, hatte ich mir dann überlegt über Neujahr, oder zumindest im Januar/Februar dieses Unterfangen anzutreten. Jedoch wird auch dies wohl nichts, was mich ehrlich gesagt ankotzt. Zum einen gibt es keine günstigen Flüge in der Winterzeit, denn nach diesem teuren Jahr muss ich erstmal wieder langsam dazu kommen zu sparen, und zum anderen finde ich niemanden der mich – via couchsurfing – über Neujahr aufnehmen würde. Dabei wäre gerade das eine wunderbare Möglichkeit, das Land kennenzulernen, momentan liegt da oben einiges an Schnee, die Polarnacht erscheint in vollster Blüte und die Feste kommen ins Rollen. Aber was nicht ist soll nicht sein. Irgendwann im folgenden Jahr (möglichst eher als zu spät) wird es hoffentlich klappen.
Da sind wir auch schon beim zweitern Punkt. Ich hatte eigentlich vor gehabt, im März/April mit 2 Freunden erneut nach Japan zu fliegen, diesmal aber für vier Wochen um das Land in Gänze zu erkunden. Dies muss ich allerdings aus Finanz- und Zeitproblemen, hauptsächlich aber letzteres, auch absagen. Im Frühjahr werde ich einiges für meine Masterarbeit zu tun haben, und dafür überhaupt keine Zeit finden.
Für den Rest des Semesters ist dann die Masterarbeit angesagt, sodass ich hoffentlich bis Juli fertig werde.
Am 23. August bin ich zu einer Hochzeit eingeladen und werde wohl im September meine Verteidigung für meine Masterarbeit und somit meinen Abschlus (er)halten. Mal schauen wie das werden wird^^.

Anschließend – so nun die neuesten Ränke – hab ich mir vorgenommen ein Halbes Jahr Work & Travel in Neuseeland zu machen, was den Hauptzweck hat, sinnvoll Zeit zu überbrücken, denn im Frühjahr 2015 will ich wiederum für ein Halbes Jahr Work & Travel in Norwegen machen, um dort letztlich das Land zu erkunden, Sprache zu festigen und vorallem Erfahrung in Selbstversorgung und Landwirtschaft zu erlangen. Neuseeland dient auch dazu die eigenen Englischkenntnisse zu vertiefen, denn gerade was Konversationen angeht, ist es ab und an noch ein wenig holprig. Auch natürlich um des Reisendswillen und eine andere Kulture, sowie die Natur dort kennenzulernen und erste Erfahrungen zu sammeln. Vollständig auf sich selbst gestellt zu sein und zu sehen ob ich innerlich gewachsen bin. Wobei ‚vollständig auf sich selbst‘ womgöglich nicht ganz zutreffen wird, denn ich habe zwei Kommilitonen gefragt ob sie Lust haben mitzukommen. Bei dem Einen besteht zumindest Interesse, der Zweite überlegt noch. Zur Not würde ich auch alleine Reisen aber wenn man ein Auto hat und derjenige einen Führerschein (den ich nicht besitze) ist ein solches Unterfangen billiger und angenehmer. Nicht dass ich mangelndem Komfort feindlich gegenüberstehe, aber ich hab ja auch vor einen Blog zu schreiben und da wäre ein Laptop praktisch, was ich so aber nicht in den Rucksack bekomme. Ausserdem sind 6 Monate ein gewaltiger Unterschied zu einer Woche oder zwei, sodass man gut planen muss was, und vorallem wieviel man mitnimmt wenn man zur Not alleine reist. Aber das wird sich noch zeigen. Zu meinem Glück hab ich Kontakt zu einer ehemaligen Kommilitonin, die im Oktober 2012 für ein Jahr dort gearbeitet und gelebt hat, also auch Work & Travel praktizierte.

Es steht also noch einiges vor mir bevor ich mir meinen Traum verwirklichen kann. Übrigens, hab ich in letzter Zeit ein sehr schönes Buch gelesen: „Der Name des Windes“ von Patrick Rothfuss. Ich habs quasi verschlungen denn mit dem Verlauf wurde es immer spannender und fesselnder, sodass es vorkam dass ich vier bis fünf Stunden am Stück gelesen habe, bis mich dann das Zeiteisen (2 Uhr Morgens) dazu nötigte aufzuhören, da ich um 7 wieder rausmusste (aber dennoch verschlafen hab, da mein Wecker mich lieber ruhen lassen wollte). Sowas kam seinerzeit zuletzt bei den letzten beiden Potter Bänden vor, dass ich mich so in ein Buch vertiefen konnte und mitfieberte. Ich kann es jedem nur empfehlen und hab mir auch sofort den zweiten Teil: „Die Furcht des Weisen“ bestellt und kanns kaum erwarten, dass es ankommt. Das Wochenende ist gerettet :D.

Bis die Tage

Vagabund =)

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