Japan 2013 – Tag 1: Chuo-ku

So nun haben wir es also geschafft und sind in Nippon angekommen, doch der Weg dahin war beschwerlich und anstrengend.

Angefangen hat es bei mir der Verspätung meines Zuges in Leipzig am Dienstage des 12. Märzes 2013, durch starke Schneefälle und fröstelnde Temperaturen. Bis nach Leipzig ging erstaunlicherweise alles glatt, weshalb es nur noch eine Frage der Zeit war bis irgendeine Panne passiert, denn schließlich reden wir von der Deutschen Bahn! Wie dem auch sei, da ich sowas schon gerochen habe, bin ich ja extra früher losgefahren um noch nen Puffer nach hinten hin zu haben. So fiel mein Anschluss ICE in Leipzig weg, da er die 10 Minuten die wir Verspätung hatten, nicht warten konnte. Dies stellte sich jedoch nicht als Problem heraus, da ich somit einen IC nehmen durfte, welcher bereits 80 Minuten Verspätung auf dem Tacho hatte und zusätzlich komplett aus erste Klasse Wagen bestand :D. Nach noch etwa 20 minütigem Stillstand ging es auch hier weiter und letztlich kam ich dann mit knappen 25 Minuten Verspätung in Berlin an, also alles im Rahmen. Über die Deutsche Bahn kann man ja sagen was man will, jedoch ist der Service klasse. Hatte bisher nie mit den Schaffnern Probleme da sie allesamt sehr freundlich sind und als i-Tüpfelchen für die Verspätung jedem Fahrgast eine 0,5er Flasche an Getränken schenkten.

In Berlin dann angekommen traf ich mich noch solange mit einer Freundin die ich seit bereits 10 Jahren kenne und uns auf unserer Rückreise auch noch Asyl gewährt^^. Meine Mutter kam dann auch mit etwa 10 Minuten Verspätung an, worauf wir uns dann gleich zum Flughafen begaben und uns dort die Beine vertraten, bzw. den Arsch wund sassen. Gute 8 Stunden lang haben wir versucht uns zu beschäftigen – weniger erfolgreich. Da ich die Nacht davor ungewollt nicht viel geschlafen habe, war ich umso müder womit ich jedoch nicht alleine stand. Während die Werte Dame die Bank okkupierte begnügte ich mich mit ein paar schlaflosen Stunden auf dem Boden der Tatsachen. Wirklich was gebracht hat es nicht, ausser das ich danach noch müder war^^. Um 7 Uhr hieß es dann Euro gegen Yen zu tauschen. Etwa 500 Euronen wurden dann zu 60.000 Yen transformiert.
Nachdem wir dann endlich loskamen und im Flugzeug saßen, habe ich natürlich versucht, den verpassten Schlaf nachzuholen, aber wie es im Flugzeug nunmal so ist ward das nicht wirklich was. In Moskau angekommen (übrigens lag da mehr Schnee als bei uns, und dennoch hatten die weniger Verspätungen als in Deutschland), mussten wir uns dann irgendwie fünfeinhalb Stunden lang beschäftigen. Die Müdigkeit stieg stetig an und wurde auch im Flieger letztlich nicht besser, zumal wir jetzt gute neun Stunden abzusitzen hatten. Das Essen in den beiden Flugzeugen (Aeroflot -> russische Maschine) war ganz gut aber irgendwie auch viel zu viel, obwohl es nur sehr wenig war. Auf den Weg nach Narita wurde es im Laufe des Fluges immer heller und am Horizont begann die Sonne augzugehen. Erst rote, dann orange und gelbe Farben die letztlich in das blau und schwarz der Nacht übergingen, aber sich mehr und mehr behaupteten. Zu der Zeit überflogen wir gerade das asiatische Plateau was vollkommen mit einer Form- und Grenzenlosen Wolkendecke überlagert wurde. Ein fantastischer Anblick im ersten Morgenlicht. Wie eine Decke, ausgelegt vom Himmel mit kleinen Falten drin die sich bewegten und positive Gefühle in einem hervorruften. Die Farben der Wolken waren dieselben wie die des Flugzeuges und wären dessen Grenzen nicht gewesen, hätte man es von den Wolken nicht abheben können…

Die Fortsetzung findet ihr hier, inklusive Bildern, oder direkt unter dem Reiter „Reisen“!

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2 Antworten zu Japan 2013 – Tag 1: Chuo-ku

  1. nico schreibt:

    seid ihr gut angekommen ??

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