Feldarbeit Teil 2

In Shurobod angekommen (befindet sich auf einem Plateau in 2.000 m Höhe) haben wir eine nette Familie für einen Homestay gefunden, also wo wir für ein paar Tage übernachten konnten. Generell hat jede Familie auf dem Land ein Gästeraum, was deren Gastfreundschaft nochmal unterstreicht. Gegessen wird generell auf dem Fußboden ebenso geschlafen, was anfangs noch ein wenig gewöhnungsbedürftig war, erst recht für Martin, da ich des öfteren Nachts schnarchte und er mich irgendwelchen Süßigkeiten beschmiss damit ich ruhe gebe xD. Meistens vergeblich, denn ich bin unbestechlich xDD. Ok, back to topic^^. Am Abend unserer Ankunft haben wir uns erstmal was leckeres gekocht. Zwiebel, Knoblauch, Wurst und ne Menge Eier (wir hatten nen ganze Karton mit etwa 180 Eiern mit) in einer Bratpfanne geschmissen und verspeist mit leckerem Tee und ein wenig Brot. Das hat ungemein gesättigt und war lecker!

Am nächsten Tag ging es dann wieder an die Arbeit. Sodass wir uns an unseren Startpunkt haben fahren lassen und von dort aus dann das Straßenprofil zurück zu unserem Homestay bearbeitet haben. Ich weiss nicht genau wie viele km es waren, da wir aber den ganzen Tag damit beschäftigt waren, werden es wohl um die 10 gewesen sein. Die erste Hälfte des Tages war das Wetter recht beschissen. Es hat geregnet und gewittert, sodass wir unsere Arbeit immer wieder unterbrechen mussten. Dadruch das die Wände des Profils aus lockeren Material besteht, haben wir ständig kleinere Schlammströme runterlaufen sehen, und auf der anderen Seite des Flusses sogar nen richtig großen, welche eine Menge lärm gemacht hat. Nichts desto trotz haben wir es durchgezogen und mit der Zeit hat es sich immer mehr aufgeheitert, und aufgewärmt. Die Landschaften und vorallem auch die Geologie waren mal wieder ohne Worte, einfach fantastisch was die Bilder auch belegen. Die Straßen waren natürlich wieder ziemlich ramponiert, und teils auch schon an steilhängen durch Rutschungen abgetragen (siehe Bild). Kein Wunder wenn dort regelmäßig dicke LKW’s langfahren und die Wände nicht gesichert sind (was auch nur schwer machbar ist). Zudem wird durch den Niederschlag alles weggespült. Als wir dann abends wieder fix und fertig zurück waren gabs dann erstmal essen. Soweit ich mich recht erinner gab es Suppe, aber besser als nichts =). Abends haben wir dann noch ein wenig TV gesehen, sogar ZDF über Satellit. Man kann generell sagen, dass die Dörfer so etwa 150 Jahre von unserem Standart entfernt sind, aber nen Fernseher und ne Satelitenschüssel haben die meisten gehabt. Die Kinder ab und an auch Handys. Dennoch ist das leben auf dem Land dort nicht zu verachtend und sicher um einiges schöner aber auch härter als in der Stadt oder bei uns in Deutschland.
Zähne geputzt haben wir uns dann draussen an der Wasserstelle, die für alle zugänglich ist, da sie in den Dörfern kein fließend Wasser im herkömmlichen Sinne haben, sondern ihr Wasser aus ner Quelle oder so bekommen. Der Hof der Familie war zudem mit Apfelbäumen übersät die sie dann sofern sie reif sind, auf dem Basar verkaufen.
Am nächsten Tag ging es dann schon weiter, bei bestem Wetter. Unterwegs noch ein paar schöne Aufschlüsse mitgenommen und dann auf dem Weg zum Yakksu Tal!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s