Tag 03: Di. der 02.08.2011

„Ich liebe Berge!“

So, dies war die erste Nacht in meinem Zelt. War doch sehr angenehm und vor allem warm, sodass ich lediglich ein T-Shirt anhatte. In der zweiten Hälfte der Nacht wurde es dann an den Füßen ziemlich kühl, aber irgendwie hat es trotzdem geklappt.Das Wetter hielt sich ebenso ganz gut. Wind war nur am Vorabend zu verzeichnen und geregnet hat es maximal Minuten lang – sehr feiner und leichter Regen.

Der Ausblick am Morgen ist einfach unbeschreiblich! Ich denke dass ich die Schönheit dessen, gar nicht auf meine Speicherkarte pressen kann! Die Wolken die über Stirling hängen, gleichen einem Wolkenmeer und küssen den Boden (so sieht es zumindest von hier oben aus). Allein das Wallace Monument schaut einsam aus den Wolken empor. Fantasstisch! Ich warte jetzt noch bis der leichte Regen endet und baue dann mein Zelt ab um weiter Richtung NO nach Perth zu laufen. Hoffe mal dass nichts dazwischen kommt :).

Der Weg war ok soweit, lediglich der Regen hat gestört, sowie zwei Blasen an meinen Hacken. Gegen 13 Uhr bin ich im örtlichen Blackford angekommen, wo es erstmal eine wohlverdiente Pause gab. Da dort kein Hostel oder Zeltplatz vorhanden war, fuhr ich nach Perth, meiner nächstens Station. Leider durfte ich nach einigen rumrennen erfahren, dass es auch dort keine Übernachtungsmöglichkeiten gab – keine für meinen Geldbeutel zumindest. So fragte ich in einer Bibliothek nach ob es in Dundee Hostels gibt. Dies war nun der Fall, sodass ich gleich eine Nummer zum anrufen bekommen habe.

In Dundee angekommen hab ich mich dann, wie mir geheißen, auf den Weg ins Stadtzentrum gemacht. Dort musste ich mal wieder nachfragen und bat einen Straßenfeger mir den Weg zu erklären. Einmal mehr wurde ich angenehm von der Freundlichkeit der Schotten überrascht! Selbst als ich schon vorbeiging (ist sehr unscheinbar) hat der nette Mann mich zurückgeholt und mich dorthin gewiesen. Bezahlen konnte ich sogar mit meiner Volksbankkarte, sodass ich mein Bargeld schonen konnte, denn eigentlich war das Hostel noch gar nicht vorgesehen.

In meinem Zimmer angekommen, traf ich auch schon bald meine Mitbewohnerin Julia. Nach 10 Minuten langen reden auf Englisch stellten wir dann fest, dass wir beide aus Deutschland kommen… Abends haben wir uns dann noch auf die Socken gemacht einen guten Pub mit Musik zu finden. Dies gelang dann auch. Durch meine Blasen und generell meinen Plattfüßen, bin ich barfuss gegangen. Der Pub war mehr oder weniger eine Karaoke Bar, sehr klein, aber fein. Nach 2 kleinen O-Säften und Unterhaltungen mit den Leuten dort (welche man dank der Lautstärke + deren Scotish kaum verstanden hat), sind wir dann wieder gegangen und haben uns fix und fertig in die Federn geschmissen – getrennt natürlich!

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