02 Curio Bay

Samstag, der 11. April 2015

Am Sonntag, den 22. Maerz habe ich dann letztlich Agnis und Kyle verabschiedet (bzw. den Abschied letzterers verschlafen^^) und mein offizieller woofing Tag begann! Wie im letzten Beitrag angestimmt, war noch nichts zu machen, so habe lediglich die positiven Seiten dessen genossen, heisst freie Unterkunft und Logis =).
Am fruehen Nachmittag ist dann Ingrid (Blog verlinkt) aus Oesterreich dazugestossen und zusammen haben wir uns aufgemacht einen kleinen Trail im naechsten Oertchen rund 6 km oestlich von hier zu laufen; welcher aber enttaeuschenderweise nur 15 Minuten ging^^. Was man uns hier alles als Wanderweg verkaufen will :D. Da wir nicht ausgelastet waren, sind wir den Weg zurueck gegangen, bei relativ gutem Wetter.
Wieder im Hostel angekommen habe ich mich an meinen Schal gesetzt und bin endlich in meinem Rhytmus gekommen, sodass es auch schneller vorranging! Kurzer Hintergrund dazu. Ich habe mir in Dunedin Wolle und Stricknadeln gekauft um endlich wieder mit stricken anzufangen. Lange ist’s her dass ich was in dieser Richtung gemacht habe und in Dunedin hab ich richtig Bock bekommen es diesmal richtig zu lernen. Dank Youtube ist das auch problemlos moeglich. Damals, wie alt mag ich da gewesen sein (10 oder so?), hatte meine Oma mir noch das stricken beigebracht und ich hab sogar meinen eigenen Schal und wenn ich mich recht erinnere, mit Hilfe der Meisterin, auch meine eigene Muetze gestrickt! Da ich natuerlich in Zukunft ein Selbstversorgerleben aufbauen moechte und meine eigenen Klamotten machen dazugehoert, moechte ich natuerlich so tief in die Materie wie moeglich einsteigen und letztlich auch ueber Muetzen, Socken, Handschuhe zu Pullovern kommen, aber das hat ansich noch Zeit^^.
Da ich allerdings nur ein Wollknaeul hatte, musste ich mir was einfallen lassen und habe quasi beide enden verbunden und so nen Halswaermer, was gut fuer den Herbst und Winter ist =). Aus der Not ne Tugend machen.

Weiter im Text. Gegen 6 Uhr abends kam dann Dianne vorbei mit leckerem essen fuer uns beide. Ich habe keine Ahnung wie man es nennt, aber beinhalten tat es Nudeln, Knoblauch (damit kann man bei mir nie was falsch machen^^), Zwiebeln, Paprika, Kaesesauce (?), Bacon (Speck) und Tomaten! Zusammen echt ne geniale Mischung und macht Bock auf mehr.
Zum Abend hin gingen wir dann nochmal zu den Pinguinen in der Hoffnung diesmal bessere Bilder zu schiessen und vorallem auch unser Glueck herauszufordern um sie naeher sehen zu koennen.
Leider war es nur ein Pinguin, der allerdings wieder ziemlich weit entfernt herumstand und sich putzte. Deswegen habe ich mir Ingrids Tamron 18-270mm Objektiv ausgeliehen um ein besseres Bild zu bekommen. Und siehe da, es sind durchaus ein paar ansehnliche Bilder entstanden, die unten eingesehen werden koennen =). Dazu gabs dann auch noch einen kleinen Crashkurs in Sachen Kameratechnik und seine Funktionen. Seitdem mache ich noch bessere Bilder und spiele mehr mit den Funktionen herum. Das Manual durchzulesen empfand ich immer als zu anstrengend, von daher an dieser Stelle nochmal danke Ingrid!

Der naechste Tag zeichnete sich dann auch mit etwas Arbeit aus. Allerdings verhaeltnismaessig wenig. Diannes Mann hat ein wenig die Hecken vorm Hostel bearbeitet und ich habe den Kram auf den Haenger aufgelagert. Gute 1,5h Arbeit und das wars quasi^^. Eigentlich fuehlte ich mich mies da Dianne wirklich viel fuer mich gemacht hat, aber mein Angebot auf Hilfe im Hostel hat sie dankend abgelehnt, also wars auch wieder ok.
Nach der Arbeit wollten Ingrid und ich noch einen weiteren Track laufen, der mich schonmal ein wenig auf Stewart Island einstimmen sollte und diesmal auch mit 3 bis 4 Stunden veranschlagt war. So wurden wir von Dianne zum „Waipohatu Waterfalls Track“ mit 6,5 km Laenge gefahren und starteten auf durchaus matschigem und rutschigem Terrain. Der Wald dafuer war umso schoener und als wir letztlich an den Wasserfaellen ankamen, war es fast schon Maerchenhaft, besonders der kleinere und breitere von den beiden hats mir angetan. Ich glaube wir haben gut ne halbe Stunde an den Wasserfaellen verbracht. Hier haben sich dann schon die Hilfen Ingrids bezahlt gemacht und ich habe ein wenig mit den Funktionen der Kamera gespielt und ein paar sehr schoene Bilder geschossen. Da wir auf dem Rueckweg nicht Dianne anrufen wollten, damit sie uns extra zurueckfaehrt (obwohl sie es von sich aus angeboten hat), versuchten wir zu trampen, was Mangels Autos nicht sonderlich leicht fiel. So hatten wie genuegend Zeit um ein wenig zu quatschen und unterhielten uns ueber den Neuzugang am selben Tag im Hostel, welcher noch bevorstand. Eine Mira sollte erscheinen, worauf Ingrid meinte, dass sie eine Mira kenne aus Queenstown und es lustig waere wenn es sich um sie handeln wuerde. 5 Minuten spaeter werden wir von eben jener Mira samt ihren Eltern aufgelesen und mit zum Hostel genommen! Baem! Zufaelle gibts^^.

Nach dem Abendbrot und ner schoenen Dusche gings dann ein drittes Mal zu den Pinguinen und diesmal hatten wir echtes Glueck! Bis auf 10 Meter kam einer ran und hat sich reichlich ablichten lassen (natuerlich ohne Blitz, sind auch immer Aufpasser da), weshalb ein paar sehr schoene Fotos entstanden sind =). Diese Rampensau! Hat sich schoen verpisst, nachdem es zu dunkel wurde^^.
Am Abend selbst bzw. in der Nacht habe ich dann versucht doch nochmal Sterne zu fotographieren. Sind zwar nicht die besten Bilder, da es halt auch ne alte Kamera ist, aber immerhin die besten welche ich jemals vom nen Nachthimmel gemacht habe^^. Man sieht zumindest mehr als – schwarz.

Am naechsten Tag gings dann Richtung Bluff und letztlich nach Rakiura (Maori Name fuer Stewart Island), wovon ich letztlich im naechsten Beitrag erzaehlen werde =).

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