03 Nelson

Mittwoch, der 18. Februar 2015

Da in den letzten drei Tagen das Internet nicht funktionierte, komm ich erst jetzt dazu was ueber Nelson zu schreiben, wo ich drei Naechte residierte, anschliessend zum Luminate-Festival.

Nelson ist eine kleine Perle, mit einem wundervollen Stadtzentrum und umliegenden Bergen. Bevor ich weiter nach Dunedin reisen sollte, wollte ich hier noch ein wenig die Beine hochlegen und nach dem Festival ein wenig erholen und alles nochmal rekapitulieren, bevor mir dann zwei potentielle Tage des anstrengenden hitch hikings bevorstanden. So informierte ich mich an der I-Site, wo das naechste guenstige Hostel sich befindet, in welches ich dann einzog und geplante Bestrebungen in die Tat umsetzte. Unter kam ich im Aurora Backpackers, dem billigsten BBH Hostel – wo ich die Wahl zwischen nem 10er (BBH = 16$) und nem 6er Raum (BBH = 21$) hatte. Ich entschied mich fuer letzteres, da es dann doch ein wenig intimer waere und da es auch nicht allzu teuer ist, so wie in Wanaka, oder Christchurch, wo selbst jetzt, nach der Ferienzeit, die Preise noch immer hoch sind.
Dennoch hatte der Preis auch seine Nachteile. So war das Bett miserabel. Wenn ich mich reingelegt hatte, sank ich so tief ein, das mein Koerper mit den Aussenseiten der Matratze abschloss. Demzufolge kein Schlafgenuss, zumal ich haertere Unterlagen bevorzuge^^. Ansonsten kann ich ueber den Aufenthalt dort nicht meckern. Es gibt selbst ein ans Hostel angeschlossenes Internetcafe, was fuer dort residierende zum halben Preis zur Verfuegung steht. So kann man mal 3h lang surfen (oder Blogeintraege verfassen – der Abel Tasman-Beitrag entstand dort) und nur 7 Dollar dafuer zahlen.

Nelson selbst hat wie bereits erwaehnt ein sehenswertes Stadtzentrum, was sogar nen richtigen Buchladen beinhaltet! Ich wurde ja fast schon wieder schwach und haette wieder mehrmals zugreifen koennen, aber mit Blick auf mein Gepaeck und vorallem meinen Geldreserven (zu derzeit noch 120$) musste ich der Versuchung leider widerstehen. Gleich zwei erdrueckende Argumente!
Btw. hab ich zu derzeit auch von Noemi erfahren (jene die ich in Christchurch traf), dass sie die naechsten 2 Monate in Wanaka im New World arbeitet, worauf ich beschloss auf den Weg nach Dunedin nen kleinen Abstecher zu machen um sie fuer 2 Tage zu besuchen. Ist auch kein wirklicher Umweg, von daher geht das klar. Mit der Aussicht, freute ich mich dann auch bald weiterzuziehen.

Am Ende vom Luminate-Festival hat mir Daniela noch „Der Alchemist“ von Paulo Coelho mitgegeben. Ein Buch, welches ich innerhalb zweier Tag in Nelson verschlang und in Dunedin nocheinmal durchlas. Ein jedem zu empfehlen, hat mir selbst auch ein paar neue Inspirationen gegeben und zudem zum Nachdenken angeregt.

Am dritten Tag dann, wollte ich ein wenig mehr die Umgebung um Nelson erkunden. So nahm ich mir vor zur hiesigen Kirche zu gehen, ein paar tolle Fotos zu machen und anschliessend zum sogenannten „Center of New Zealand“ zu laufen. Quasi die Kuppe eines Berges von wo aus man einen sagenhaft guten Ausblick ueber Nelson und die Abel Tasmankueste hat. Mit eine der schoensten Aussichtspunkte die ich bisher in Neuseeland gesehen habe, und zudem wurde dadurch auch wieder mein Wandertrieb geweckt, da hinter diesem Berg sich weitere erstreckten, mit einer Landschaft die geradezu danach schreit erkundet zu werden! Wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich dort war.

Als ich wieder im Hostel ankam, meldete sich Stefan und fragte mich ob ich mit aufs Waitangi-Fest kommen moechte. Kurze Erklaerung. Stefan ist ebenso auf dem Luminate-Festival gewesen und war quasi unser Zeltnachbar. Korrekter Typ, aus Deutschland und hat auch schon Nepal bereist. Das Waitangi-Fest ist ein Maori-Fest und der Tag an dem diese mit den Weissen Siedlern einen Vertrag ueber die Hoheit Neuseelands geschlossen wurde (6. Februar 1840).
Gesagt getan, statt fand es in einem Freilichtmuseum mit etlichen Fressbuden aus aller Welt, so waren u.a Deutsche und auch Schweizer, Ungarn, Amerikaner etc. vertreten. Das Essen war sogar recht billig und lecker obendrein. Anschliessend gingen Stefan und ich noch zum 5 min entfernt liegenden japanischen Garten bevor wir dann zurueck in die Stadt fuhren.

Ansonsten ist nicht mehr viel nennenswertes passiert. Diesmal ein recht kurzer Beitrag.

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2 Antworten zu 03 Nelson

  1. Sabrina schreibt:

    Ganz tolle Bilder, wunderschöne Landschaft. Ach ich beneid dich so, dass du soviel sehen kannst. :)

    • VagabundenReise schreibt:

      Im Vergleich zu anderen sehe ich wahrscheinlich immer noch recht wenig^^. Hab auch Bock jetzt endlich mal wieder wandern zu gehen und die noch eine oder andere Landschaftsperle zu erkunden :D.

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