3. Woche: 14. bis 20. Oktober 2013

Wochenbericht:

Anfang der Woche nahm ich mir vor, den gesamten Westrand meines Gebietes zu kartieren. Das größte Stück was mir noch fehlte, habe ich das fertig bin ich bei etwa 90%. Dies waren auch gute drei Kilometer Luftlinie, auf den Wegen sicher eins bis zwei mehr. Ich hatte mir an und für sich vorgenommen an den Hängen unterhalb des Weges langzulaufen um Änderungen des Gesteins besser kartieren zu können, zumal es zwei Stellen gab, wo ich mir sicher war dass es sich ändert. Dennoch war es zuerst nicht zu machen. Überall lockeres Material, steile Hänge und – wer hätte es gedacht – dichte Tannenwälder. Nichts Neues also. Jedoch kam ich an den Stellen runter, die mir auch wichtig waren, und zu meiner Überraschung ging auf der Hälfte zwischen Tal und Weg ein anderer Weg entlang, der nicht auf der Karte eingezeichnet ist. Nach jedoch gut einem Kilometer endete er im dichten Gestrüpp sodass ich mich dem hohen Hang wieder raufquälen musste^^. Dann entschloss ich entlang des Weges zu gehen, da es ganz im SW noch einen Teil gab den ich noch nicht ablief. Gesagt, getan, etwa eine Stunde Weg und das Gestein verhielt sich so wie ich es vermutete. Daraufhin nahm ich dann den Weg runter zur Straße, und fand erneut eine Grenze die da auch hingehörte! Recht erfolgreich gewesen, trotz widriger Bedingungen :D. Problem war jetzt nur der Weg zurück nach Staré Hory. Auf der Karte sah es so aus als gäbe es einen Fußgängerweg, dem war aber mal wieder nicht so, sodass ich am Straßenrand gehen musste, was nicht ganz ungefährlich war, denn die fahren hier wie die Verrückten! Letztlich kam ich aber heile an, wie man an diesem Bericht merken wird.

Den Tag darauf hab ich mir wiederum eine Pause gegönnt und auch verdient wie ich finde =). Es hatte eh geregnet wie am Tag darauf auch, weshalb mir fast nichts anderes übrig blieb. Zwar habe ich Regensachen mit, aber Rucksack und Feldbuch/Karte sind nunmal nicht Wasserdicht. Ausserdem ist es so schon immer glitschig genug. Als es dann mit dem Regen aufhörte, ging ich noch ein paar Walnüsse sammeln, was dann auch zeitgleich das Highlight des Tages war. Nach zwei Tagen (Zwangs-)Pause sollte es nun soweit sein um endlich die restlichen Lücken zu schließen, schließlich wollte ich noch diese Woche fertig werden. Gesagt getan. Die nächstgrößere Lücke lag um Špania Dolina herum. Das Wetter war anfangs Bombe als ich jedcoh auf einem Berg vorm Örtchen war (wo ich ausnahmsweise mal freie Sicht hatte^^), kamen schon von Westen dicke dichte Wolken auf und ein frischer Wind der durch die Wipfel der Bäume wehte. Aber das war noch recht weit weg, dennoch machte ich mich ran fertig zu werden. Ich verfolgte gerade die Sandsteinschicht und konnte sie auch gut verfolgen sodass es anschließend nach Süden ging um anschließend durchs Dörfchen (eine viertelstunde Pause am Waldnussbaum sitzend – herrlich!) an dessen Ostrand zu gehen und den Berg wieder hinaufzukriechen^^. Letztlich auch das geschafft. Die Wolken zogen schon dicht auf es blieb aber zum Glück trocken bis ich zuhause war. Der Rückweg dauert ja immer noch mehr als eine Stunde von dort aus. Nun war also diese Lücke auch geschlossen, fehlen noch zwei. Nach einem Tag Pause (ich kanns mir ja leisten^^), der hauptsächlich aus lesen, Nietzsche hören (Ecce Homo Hörbuch auf YT – hat mich sehr inspieriert) und Anime schauen bestand. Am darauffolgenden Tag gings nochmal in den Westen, da ich mir bei einigen Sachen noch nicht sicher war. Abermals an den Hängen lang, durch dichte Brombeersträucher durch und steile Hänge (zum Glück waren die Brombeeren da die mich mit ihren Ranken festhielten und mein Treuer Wanderstock^^), um dann am Ende eine zwei Meter hohe Böschung hochzukriechen. Anstrengend aber Aufschlussreich. Das Ende vom Lied war dass ich letztlich zu spät losgegangen war, denn erst gegen 18 Uhr kehrte ich zurück und an dem Tag – es war ein Samstag – hatte der Tante Emma Laden schon geschlossen. Da ich nur noch einen Kanten an Brot zuhause hatte beschloss ich essen zu gehen, jedoch nicht zu teuer, denn es war ja eigentlich nicht eingeplant, also gabs nur ne Pizza^^.

Am Sonntag dann, sollte ich nun vollends fertig werden. Ein letzter weißer Fleck ist bis dato übriggeblieben der auch nicht allzu viel Zeit in Anspruch nahm. Insgesamt gute eineinhalb Stunden, dann war ich damit durch. Der Wald dort war sehr schön vorallem sehr Haldenreich, aber übersichtlich was ein absoluter Segen in der Gegend ist ^^. Zum Weg zurück, am Punkt Šachta Terézia (sprich: Schachta Terezia), fand ich dann noch Quarz mit ner Menge Eisekristallen drinnen, was Magnetit sein könnte und vermutlich das was früher hier abgebaut wurde.
Das nun geschafft kann ich mir ordentlich auf die Schulter klopfen. Da ich aber noch Zeit habe, will ich mal schauen ob ich mein Gebiet noch ein wenig Ost- bzw. Süd-Erweitere. Schadet ja nicht und besser als noch vier Tage in der Pension rumzuhocken und nichts zu tun.

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