Niemand, niemand anderem als dir

So, nachdem das Hauptwerk ‚Asen’ka – Ein Märchen für Kinder und solche die es werden wollen‚ im Oktober erschienen ist, war es nur eine Frage der Zeit bis Samsas Traum ein Schwesteralbum veröffentlichen. Handelte es sich bei früheren Alben eher um Remixe und Alternativversionen, wartet dieses Werk mit einem Neoklassischen Gewand auf, und das fast komplett gesangsfrei. Ich habe das Werk in einer Aktion bei Fantotal.de zusammen mit dem Buch zum Album ‚Asen’ka und die Worte der Wölfe‚ gekauft, was ich jedem nur ans Herz legen kann.

01) Musik:

Da ich Samsas Traum erst seit Asen’ka aktiv kaufe und ältere Releases mit der Zeit nachbestelle, war mir nicht ganz bewusst was ich hierbei erwarten konnte. Ich habe die Remix Alben gehört, auch wenn diese absolut nicht mein Fall sind. So dachte ich dass es sich hierbei um ähnliches handeln wird. Umso überraschter war ich als ich die ersten Hörproben bei Amazon vernahm, in denen eigentlich kein Gesang vorkam. Ich muss sagen dass ich anfangs ein wenig enttäuscht war, aber im Nachhinein mag ich das Album sehr.
Die Titel des Albums setzen sich aus den jeweiligen Liedzitaten des Hauptwerkes zusammen. Die Musik ist wie bereits erwähnt in die Neoklassik einzuordnen. Es gibt teils veränderte Sequenzen im Vergleich zum Album, vieles hört man jedoch auch raus, auch wenn man ab und an den Faden verliert wo man gerade mit der Geschichte ist. In dem Pendent zum ‚Froschkönig‘: ‚Der Schönheit des Lebens zur Ehre‘, sowie dem Pendent zu ‚Im Ursprung der Schatten‘: ‚Finde mich an allen Orten‘, kommt es zu gesanglichen Einlagen seitens Alexander Kaschte und auch der russischen Gaststimme von Vic Anselmo, entweder um gewisse Parts hervorzuheben, oder dem Hörer eine Orientierung zu geben, was vorallem bei den beiden langen Stücken sicher nicht verkehrt ist. Insgesamt gefällt mir die Musikalische Komposition richtig gut. ‚ Himmelsglut und Nachthauch‘ dem Gegenstück zu ‚Der Flammen Glanz im Haar‘, sei besonders hervorgehoben, es klingt noch geschemidiger und flüssiger als beim Hauptalbum, und lässt einen ins Land der Träume eintauchen. Es wirkt insgesamt runder, was aber auch auf andere Stücke zutrifft.

02) Die Bonus CD:

Sie beinhaltet verschiedene Interpretationen des Mammutstückes ‚Im Ursprung der Schatten‘. Zweimal in Vollversion mit jeweils einer anderen Gaststimme (My Engström-Rennan, sowie Vic Anselmo) und dann noch in 2 Kurzversionen mit den Parts die sonst auch von Gastsängern gesungen wurden und ein wenig mehr. Dies jedoch in ihren eigenen Sprachen, das heißt einmal auf Schwedisch und einmal auf Russisch. Sind schön anzuhören und die Lyrics dazu gibts auch (ohne Übersetzung) im Buch. Dann ist noch eine andere Version enthalten mit dem Albumtitel, welche von Liv Kristin Krull und Alexander Kaschte gesungen ist, ebenso als Kurzversion.

03) Kritik:

Die Platte kommt wie die vorige recht Kritiklos weg. Es gibt nichts das mir wirklich missfällt, ausser dass es eventuell zu viele Versionen von ‚Im Ursprung der Schatten‘ gibt. Ein wahnsinns Stück – ohne Frage – aber hier vielleicht ein wenig zu viel, meiner Ansicht nach, obwohl die Idee dahinter nicht zu verachten ist. Die Gastsängerinnern haben schöne Stimmen, besonders die russische Variante hat Power.

04) Die Aufmachung/Das Artwork:

Wie bei Asen’ka kommt auch diese Platte in einem in Leinen gebundenen Buch daher, jedoch mit gelber, statt brauner Farbe. Die Maße sind die selben, der Inhalt ist jedoch anders. So gibt es neben den bereits erwähnten fremdsprachigen Lyrics, auch genügend Pressefotos die AK abgebildet haben, zudem ein paar Bilder der Gastsängerinnnen. Auch gibt es Fotos zur Entstehung des Artworks, welches von Anastasia Kaschte kreiert wurde, leider ohne Text. Unter der Überschrift ‚Kurioses‘ gibt es noch ein paar andere Bilder mit Untertiteln, ansonsten noch das – wie im vorigen Album – sarkastische Nachwort und Credits :D. Immer für nen Lacher gut^^. Als Schmankerl wurde dann noch ein größeres Poster mit dem Covermotiv in einer extra Tasche im Album beigelegt. Ich hätte mir etwas mehr Text und etwas weniger Bilder gewünscht auch wenn diese natürlich sehr schön anzusehen sind.

Insgesamt gesehen ist es ein klasse Album, was man auch – im Gegensatz zum Hauptwerk – auf dem MP3 Player hören kann, da man sich kaum konzentrieren muss. Während Asen’ka zu hause in Ruhe und mit Lyrics gehört werden sollte.
Da es keine Normale Edition gibt heißt es für interessierte sich die Limitierte Version zu kaufen, die bei Amazon auch gute 40 € kostet. Sie ist auf 3.000 Exemplare limitiert, wird aber aller Vorraussicht nach noch länger in den Regalen stehen, also zugreifen solange der Vorrat reicht =).

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